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„Da habe ich mich selbst gekümmert”


       27.03.2019 - Mit Fleiß und Eigeninitiative arbeitet Christian Nagel in einem Agrarbetrieb und lernt für die Fahrprüfung
Tessenow. Dichte Nebelwolken steigen hinter der Werkstatt des Agrarbetriebes Meyer in die Luft. Christian Nagel befreit einen großen Fendt-Traktor mit hohem Wasserdruck aus der Kärcherpistole vom Schmutz. Danach geht es an die Hofarbeit. Die Grünanlagen müssen gepflegt und die Ställe gesäubert werden. Und dann mal schauen, was heute sonst noch so anliegt ...

Sein Chef Frank Meyer ist mit der Arbeit des 28-Jährigen zufrieden: „Christian hat sich seit seiner Einstellung im vergangenen Jahr gut gemacht. Er ist bereits sehr selbständig und weiß, worum es geht. Wir kennen und schätzen uns und es funktioniert vieles schon prima.”
Das ist umso bemerkenswerter, weil der Landwirt mit der Einstellung von Christian, der nach seiner Schulzeit seinen beruflichen Werdegang in den Lewitz-Werkstätten begann, vor ein paar Monaten für seinen Betrieb Neuland beschritten hat. 
Möglich wurde das, weil es seit Beginn des vergangenen Jahres das „Budget für Arbeit” als Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben gibt.
Ziel dieses Konzeptes ist es, zum Beispiel Beschäftigten aus Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu erleichtern. 
Hielten sich Arbeitgeber bei der Einstellung von Menschen mit Handicap bislang oft zurück, gibt es nun, in der Regel vom Träger der Eingliederungshilfe, bis zu 75 Prozent des Bruttolohnes als Lohnkostenzuschuss erstattet - und das zeitlich unbegrenzt.
„Diese neue gesetzliche Regelung und der allgemeine Fachkräftemangel lassen die Arbeitgeber für diese Thematik mittlerweile offener werden”, weiß Anja Wegner, Bereichsleiterin Begleitende Dienste in den Lewitz-Werkstätten. „Viele wissen auch noch nichts von dieser Förderung.”
Auch für den behinderten Menschen, der nun auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig ist, bringt die bundesweite Regelleistung „Budget für Arbeit” Sicherheit. Anja Wegner: „Ein großer Vorteil ist, dass der behinderte Mitarbeiter jederzeit wieder zurück kann.”
Aus Erfahrung weiß sie, dass mit der Zeit Schwierigkeiten auftauchen können, mit denen in der Anfangseuphorie keiner gerechnet hat. So fehlt im neuen Betrieb natürlich die Sicherheit der Werkstatt-Gruppe mit Kollegen, die alle ähnliche Probleme haben, und einem Gruppenleiter, der geschult ist im Umgang mit behinderten Menschen. Aber auch der Arbeitgeber kann Probleme bekommen und zum Beispiel pleite gehen ...
„Trotz der staatlichen Hilfe bleibt es also immer noch ein mutiger Schritt für beide Seiten”, stellt Anja Wegner fest.
Mut, den Christian Nagel und Frank Meyer gefunden haben. 
„Um diesen Job hier habe ich mich selbst gekümmert”, stellt Christian Nagel selbstbewusst klar. Er hat Eins und Eins zusammengezählt. Die Hofarbeit liegt ihm. Zu Hause wird ebenfalls Landwirtschaft betrieben. Sauen, Milchkühe, ein Bulle und Federvieh sind zu versorgen. Und da hat er sich eben an den Landwirt Frank Meyer gewandt ... 
Eigeninitiative und Selbstbewusstsein sind die Markenzeichen von Christian Nagel. Das können auch seine Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr Tessenow bestätigen. Seit elf Jahren ist Christian aktives Mitglied und stolz darauf. Und auch dort geht er an exponierter Stelle seinen Weg. „Ich bin im Angriffstrupp und stehe ganz vorn an der Spritze. Da, wo es gefährlich ist.”
Um komplett selbständig durch den (Arbeits-)Tag zu kommen fehlt dem kräftigen jungen Mann nur noch ein Puzzle-Teil: Die Fahrerlaubnis. Dann kann er problemlos von A nach B kommen und muss nicht von anderen gefahren werden. 
Aber auch das hat Christian Nagel bereits in Angriff genommen.

Foto:
Alles im Griff: Christian Nagel (li.) ist seit vergangenem Jahr auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt. Sein Chef Frank Meyer ist zufrieden mit ihm. 


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